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Bild: © Lou Goetzmann / Aqua Viva

4. April 2024

Aqua Viva ist Bildungspartnerin von Wassernetz.ch

Das schweizweite Bildungsnetzwerk Wassernetz.ch begrüsst Aqua Viva als Bildungspartnerin. Künftig wird unser Team Erlebnis & Bildung sein Wissen und seine Erfahrungen einbringen und Erlebnisse am Wasser anbieten.

Das Projekt «Wassernetz.ch» ist eine gemeinsame Entwicklung von Naturama, GLOBE Schweiz, Pro Natura und Maison de la Rivière zur Umweltbildung am Gewässer. Wassernetz.ch bietet Aus- und Weiterbildungen für Lehrpersonen, Exkursionsleitende und Studierende an, gibt einen Überblick über die Lernaktivitäten für verschiedene Schulstufen zum Thema Wasser und stellt praxiserprobte Materialien und Methoden für alle Schulstufen zur Verfügung. Ausserdem ermöglicht Wassernetz authentisches Lernen am Wasser in Zentren von ausserschulischen Lernorten der Projektpartner, unter anderem beim Naturama Aargau, in der Maison de la Rivière am Genfersee oder in verschiedenen Zentren und Naturschutzgebieten von Pro Natura, wie dem Aletsch Zentrum oder dem Lengwiler Weiher im Thurgau.

Kontakt

Rolf Hungerbühler

Rolf Hungerbühler

Bereichsleiter Erlebnis & Bildung

+41 52 510 14 54

Mehr Gewässernews

Restwasser – eine Leidensgeschichte mit Happy End?

Wasserkraftwerke müssen nach der Wasserfassung eine minimale Wassermenge im Fluss belassen. Dieses Restwasser schützt Gewässer und Artenvielfalt. Doch die Geschichte der Restwasservorschriften ist eine Leidensgeschichte, die angesichts der Klima- und Biodiversitätskrise dringend ein Happy End braucht.

Auswirkungen der Restwasserbestimmungen auf die Wasserkraftproduktion in der Schweiz

Der Ausbau der Wasserkraft steht im Spannungsfeld zur ökologischen Funktion der Fliessgewässer. Bisher fehlten reproduzierbare, datenbasierte Abschätzungen der Produktionsminderungen durch Restwassermengen. Öffentlich zugängliche Daten schaffen die Grundlage für eine nachhaltige Wasserwirtschaft und fundierte Entscheidungen.

Hitzefalle Restwasserstrecke: Wie wir unsere Gewässer kühl halten

Der Klimawandel führt zu steigenden Wassertemperaturen in unseren Fliessgewässern. In Restwasserstrecken von Ausleitkraftwerken wird dieser Effekt noch verstärkt: Geringe Abflüsse, kleine Wassertiefen und verflachte, überbreite Sohlen verschärfen die Wirkung der Sonneneinstrahlung.

Flüsse brauchen mehr Wasser

Wasser ist keine Selbstverständlichkeit und der Druck auf die Fliessgewässer ist hoch. Wasserentnahmen für Stromerzeugung und Landwirtschaft hinterlassen Flüsse mit minimalen Wasserständen, manchmal sogar ganz ohne Wasser. Lebensraum für bis zu 80 Prozent der heimischen Tier- und Pflanzenarten ist dadurch stark gefährdet. Darüber sprechen wir mit Esther Leitgeb, Bereichsleiterin Gewässerschutz bei Aqua Viva.